Fragen kostet nichts.

Erst in den letzten Tagen habe ich wieder einmal festgestellt, wie viel eigentlich hinter der einen oder anderen ‚kleinen‘ Lebensweisheit stecken kann. Besonders das Thema ‚Fragen‘ kann uns einige Überwindung kosten. Weshalb dich die richtige Frage an die richtige Person weiterbringen kann und warum wir uns manchmal davor fürchten, unsere Frage zu stellen, erfährst du in meinem neusten Artikel.

Die eigene Erwartungshaltung

„Fragen kostet nichts.“ Ja wenn wir es uns manchmal auch so leicht machen würden. Denn oft stehen wir uns selbst im Weg, wenn es allein darum geht, jemandem eine konkrete Frage zu stellen. Wenn es darum geht, jemanden zu fragen, ob er dir vielleicht helfen kann. Ob er etwas für dich erledigen kann, dir etwas leihen?

Dabei macht uns unsere eigene, innere Erwartungshaltung einen Strich durch die Rechnung. Spannend, hin und wieder den eigenen, inneren Dialog zu verfolgen. Besonders wenn es darum geht, dass eine Frage, die du jemandem stellen willst, einen inneren Konflikt auslöst – in dir selbst.

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Denn jeder Mensch funktioniert über sein persönliches Wertesystem. Du erlebst eine Situation und findest sie gerecht oder ungerecht, angemessen oder unangemessen. Dabei erlebst du diese Situation vielleicht ganz anders als einer deiner Mitmenschen. Sobald eine Frage, die du jemandem stellen möchtest, in dir einen inneren Konflikt auslöst, wirst du zögern, sie zu stellen.

Das Frage-Antwort-Spiel

Manchmal vergessen wir, dass es eigentlich wie ein Spiel ist. Du stellst die Frage, dein Gegenüber gibt dir eine Antwort. Deine Frage ist der Versuch etwas herauszufinden. Du möchtest ein Information bekommen. Mehr nicht. Du stellst die Frage, der andere muss antworten. Wie Kinder, wenn sie spielen – einfach – ohne nachzudenken.

Das musst nicht du entscheiden, sondern der Gefragte.

Besonders interessant wird es jedoch dann, wenn du versuchst, die Antwort deines Gegenübers vorauszuahnen. Wenn du damit beginnst, dir darüber Gedanken zu machen, wie der andere wohl antworten wird. Auf Grund deines inneren Wertesystems wägst du ab, ob deine Frage erfolgreich oder eher nicht erfolgreich sein wird. Danach beurteilst du, ob du sie stellen willst, oder nicht.

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Doch besonders die Fragen, die außerhalb deines inneren Wertesystems liegen, bringen dich den entscheidenden Schritt weiter. Wenn du denkst, dass das Menschen nicht für umsonst machen werden. Wenn du denkst, dass das zu viel Arbeit für jemanden ist. Wenn du der Meinung bist, dass du für deine Frage Hohn und Spott ernten wirst.

Aus Angst vor Rückschlägen oder Ablehnung fragen wir lieber nicht.

Unerwartete Antworten

Wenn du dir darüber klar wirst, dass es nicht deine Aufgabe ist, die Entscheidung für andere zu treffen, wird das Stellen deiner Frage ungewohnt leicht. Dann machst du es einfach, ohne Zweifel, ohne Erwartung, ohne Vorahnung.

Erst in den letzten Tagen habe ich eine Vielzahl an unerwarteten Antworten erhalten. Antworten, die meinem persönlichen Wertesystem eigentlich nicht entsprechen.

„Das mache ich gern, aber ich möchte dafür kein Geld.“

Die Fragestellung wird auch bei meinem Projekt How To Become A Million Dollar DJ das essentielle Medium bleiben, um Schritt für Schritt voranzukommen. Finde heraus, wer dir im nächsten Schritt helfen kann. Und dann frage diese Person einfach. Entscheiden kann sie dann schon selbst. 🙂

Viel Erfolg dabei!

Dein Max Finzel

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